Begehung des verwüsteten Wohngebiets


Ohne Worte. Die Bilder sprechen für sich selbst:





Nachbarschaftspicknick am Igelsteig


Ein paar Impressionen von unserem Nachbarschaftspicknik vom 27. September, wo sich etliche Nachbarn über die geplante Zerstörung ihres geliebten Kietzer Feldes informieren konnten - bei Kaffee und Kuchen und netten Gesprächen.
Immer wieder fiel der Satz "Wir sind extra hierher gezogen, weil es hier grün und ruhig ist, und nun soll das alles vorbei sein?".






Rundgang mit Vertretern der SPD Treptow-Köpenick


Vom Schreibtisch aus Entscheidungen zu treffen, ist immer leicht. Zwei Vertreter der SPD Treptow-Köpenick wagten am 30. August 2020 den Schritt nach draußen, um sich gemeinsam mit uns ein Bild von der Situation vor Ort zu machen. Vielen Dank dafür! Unter anderem besichtigten wir folgende Verlustflächen:





Berliner Bürgerinitiativen auf dem Linken-Parrteitag


Ein paar kleine Impressionen von der Präsenz der Bürgerinitiativen





Die Zerstörung grünen Lebensraumes


Folgende grüne Schätze in unserem historisch gewachsenen Wohngebiet sollen der Profitgier und Rücksichtslosigkeit weichen (unvollständig, es folgen weitere Fotos):





Unsere Aktion vom 22. Februar 2020


Die Bürgerinitiative visualisierte mit Flatterband die Dimensionen von 3 neuen Blöcken im Bauabschnitt I



Jetzt schnell die Petition der Vereinigten Berliner Bürgerinitiativen zeichnen:






Wieso? Weshalb? Warum?


Wieso soll der Neubau einer Wohnanlage im ersten Bauabschnitt von 9 klobigen Fünfgeschossern innerhalb des Wohngebiets Kietzer Feld nach § 34 Baugesetzbuch genehmigungsfähig sein?
Weil die Leitung des Fachbereichs Stadtplanung das im zweiten Quartal 2018 und im ersten Quartal 2019 zugesagt hat.
[Hier der Beweis]

Weshalb gibt es keine Bauvoranfrage zu diesem Bauvorhaben, so dass der Fachausschuss der BVV früher davon erfahren hätte und Anlieger als Beteiligte rechtzeitig Widerspruch einlegen könnten?
Weil die Leitung des Fachbereichs Stadtplanung im ersten Quartal 2019 darauf verzichtet hat.

Warum soll der zusätzliche Autoverkehr über die nur provisorisch befestigte Grüne Trift geleitet werden, die bei Regen grossflächig unter Wasser steht und der von Kindern und Jugendlichen bevorzugte Radweg ist?
Weil die Verkehrsplanung des Fachbereichs Stadtplanung genau das im zweiten Quartal 2018 verlangt hat.
[Hier der Beweis]

Und wie erklärt das Stadtplanungsamt, dass sich das Bauvorhaben nach den Kriterien des § 34 Baugesetzbuch in die nähere Umgebung einfügt?
Indem es das städtebaulich und architektonisch planvoll angelegte Wohngebiet Kietzer Feld zum unbeplanten Innenbereich erklärt, die nähere Umgebung falsch bestimmt, dessen Eigenart verkennt, die bauliche Nutzung statt am Bestand am Ergebnis mißt und die städtebauliche Konzeption des Wohngebiets und die Vorgaben der Bebauungspläne mißachtet.
[Hier der Beweis]

Und wer hat dafür gesorgt, dass die degewo sagen kann, der Senat will das so, und der Senat sagen kann, der Bezirk ist zuständig, und der Bezirk sagt, die degewo kann machen, was sie will?
Das war 2018 der Bezirksstadtrat für Stadtentwicklung als Mitglied des Begleitkreises zur Revision des Stadtentwicklungsplans Wohnen.
[Hier der Beweis]